WANN SOLLTE ICH MEINEN KAMIN SANIEREN
Generell kann man 3 Hauptgründe für eine Kaminsanierung nennen. Im Rahmen einer Überprüfung wird in Ihrem Kamin Asbest gefunden. Sie installieren eine neue Heizanlage. Alterserscheinungen stören die Funktion Ihres Kamines.
Rissbildung
Russbrände oder zu hohe Abgastemperaturen führen zu Spannungsrissen im Schornstein. Nicht saniert breiten sich diese Spannungsrisse immer weiter aus. Im schlimmsten Fall erscheint der Riss immer wieder an der selben Stelle und eine komplette Schornsteinsanierung muss durchgeführt werden.
Versottung
Durchdringen Wasser, Säure oder Teer den Mantelstein im Inneren des Schornsteins, kann das zur Zersetzung des Mauerwerks führen. Man spricht von Versottung. Oft eine altersbedingte Verschleißerscheinung. Öfter aber zerfrisst aggressive Schwefelsäure die Schornsteinstruktur. Schwefelsäure entsteht bei vielen Verbrennungsprozessen. Eine besondere Gefahr dabei bilden neue Heizanlagen bei alten Schornsteinen. Durch die geringere Abgastemperatur steigt die Abluft und somit die säurehaltigen Kondensate langsamer auf. So bietet der Schornstein eine ideale Angriffsfläche.
Asbest
Zusammen mit Zement wurde bis rund 1980 Asbest zum Bau von Schornsteinen verwendet. Mittlerweile ist die Verwendung von Asbest beim Bau von Schornsteinen aufgrund der erhöhten Lungenkrebsgefahr verboten. Stammt Ihr Kamin aus einer Zeit von rund 1960 bis 1980 unterliegen Sie einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Kamin noch mit Asbest gebaut wurde. Nach fachgerechter Prüfung schafft eine Asbestsanierung optimale Wohnvorraussetzungen und verhindert, dass giftiger Asbestfeinstaub in die Wohnluft gelangt.